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Fröhliches Aufblasen an der Wall Street |
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Geschrieben von: Ingo Nestler
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Donnerstag, den 12. November 2009 um 10:15 Uhr |
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Gerade erreicht mich die frohe Botschaft der Hausbank, dass die Guthabenzinsen meines Girokontos ab 1. Dezember auf 0% gesenkt werden – in Worten: nullkommanull Prozent! Nicht dass ich vorher noch reichlich beschenkt worden wäre. Aber der offizielle Nullzins ist nochmal eine ganz besondere Ansage, womöglich eine mit Signalwirkung auch für Privatinvestoren. Schließlich wirft Geld auf dem Bankkonto jetzt die gleiche Rendite ab wie der längst verlachte Sparstrumpf unter Omas Kopfkissen.
Wohin also mit der Kohle? Wer nach dem Anstieg der jüngsten Monate jetzt noch in Aktien investiert, sollte wissen, dass er mitspielt beim fröhlichen Aufpumpen der nächsten Blase: Gut möglich, dass noch jede Menge Luft in den Ballon passt - das frisch gedruckte Geld aus der Notenpresse will ja irgendwo angelegt sein. Außerdem sprechen nachhaltig tiefe Zinsen wie eh und je für sonniges Wetter an den Weltbörsen.
handelsblatt.com
(Anm.) Es gibt doch noch Journalisten, die einen klaren Kopf behalten haben. Aber auch die Zettel in Omas Sparstrumpf (Geld ist das nicht) sind gefähdet. Da immer mehr von diesen Zetteln gedruckt werden (ohne Gegenwert z.B. Gold oder Waren und Dienstleistungen) nimmt ihr "Wert" ständig ab. Nicht mehr lange bis zur Hyperinflation, denn das zuviel gedruckte muss irgendwann wieder eingesammelt (vernichtet) werden!!! |